15
Sep-2014

…Sonne, Strand und Faulenzen

Nachtrag…

Batur bzw. Kintamani hatte ich also nach einer Übernachtung hinter mir gelassen. Mein nächstes Ziel war ganz im Norden der Badeort „Lovina„.

Das bedeutete wieder Strand, Meer und relaxen. Und nachdem ich von der letzten Unterkunft, sagen wir mal etwas „verschnupft“ war, hatte ich mir für meine nächste Bleibe vorgenommen, einen doch etwas besseren Standard zu wählen.

Zunächst möchte ich aber noch gerne kurz die Frage beantworten, wie ich mir meine Reiseziele aussuche und wie ich in diesem Fall auf Lovina kam. Ganz einfach, es wird wohl eine Mischung aus Mundpropaganda und Internetrecherche sein. Man hört von diesem oder jeden Ort, liest ein bisschen was und entscheidet dann spontan: „JA, das könnt was sein!“ oder „NEIN, das kann ich mir besser schenken“ z.B. „Kuta„.

In Vorfreude auf ein paar erholsame Tage flitzte ich los. Mein Weg führte über eine Bergstraße ca. 70 km talabwärts. Vorher fragte ich noch wie lange man für diese Strecke brauchen würde. 3-4 Stunden mit dem Auto durch die kurvenreiche Straße waren die Antworten. Nach 1 1/2 Stunden hatte ich es geschafft smile Die Zeit stimmte zufällig ziemlich genau mit der in Google-Maps angegebenen Dauer ein – Kompliment an das Google-Dienst, doch Abzug in der B-Note, weil mir das NAVI fast bei jeder Kurve anzeigt, ich müsste abbiegen – das nervt ungemein!

An dieser Stelle möchte ich auch meine Meinung über die Fahrbahnbeschaffenheiten hier in Bali korrigieren. Die Straßen sind hier grundsätzlich super in Ordnung und fast vergleichbar mit deutschen Bedingungen. Na ja, es fehlt hin- und wieder oder auch in Gänze an entsprechenden Verkehrszeichen wie z.B.:

Achtung! scharfe Kurve“ oder „Achtung! Kühe und/oder Gockel kreuzen panisch die Straße“ Auch Leitplanken bei steilen Abgründen hab ich irgendwie vermisst. :roll: Unterm Strich sind die Straßen echt ok und lassen ein Motorradfahrerherz bei den vielen Serpentinen in den Bergregionen nur all zu oft höher schlagen.

Vor Ort in Lovina gönn ich mir irgendwo erst mal einen Kaffee und da WiFi überall genutzt werden kann, schau ich mir über die iPhone-Apps „Agoda“ und „Booking.com“ die umliegenden Hotels mal kurz näher an. Das ist natürlich ne geschmeidige Möglichkeit, als Vorauswahl viele Infos wie Preis, Bilder und Kundenbewertung ganz fix in Erfahrung zu bringen, ohne das man jedes Hotel oder Guesthouse auf gut Glück tatsächlich abklappern muss. Zudem kann man in den Apps auch Filter setzten wie beispielsweise: Pool, Preiskategorie von/bis usw.

Auswahl getroffen, hingefahren, Hotel angeschaut, passt und eingecheckt! Meine Wahl fiel für 35,- €/Nacht auf das Hotel „Adirama Beach“ direkt am Strand, in dem ich ein paar schöne Tage verweilte und mir die Sonne auf den Pelz schienen lies.

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Mein Zimmer im Adirama
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Beach vor’m Hotel… wie oftmals menschenleer.
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Immer wieder gerne gesehen, ein schöner Sunset. Dazu ein leckerer Sundowner – perfekt!
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Zum Thema Unterkünfte, Preise und Buchungen an dieser Stelle ein paar nützliche Tipps:

Tipp 1: Die Hotels verlangen bei Nachfrage zunächst immer mehr pro Übernachtung. Ein entsetzten Blick und die Worte: „I´m a poor Traveler and have not so much money“ lassen den Preis um ein paar Euros drücken grin

Tipp 2: Ich habe schon von anderen Travelern gehört, dass die Hotelpreise bei Buchungen übers Internet oftmals höher liegen als wenn man sich einfach an Ort und Stelle erkundigt. Das liegt daran, dass die Hotelseiten zwar größere Kontingente einkaufen aber natürlich auch verdienen wollen. Optimal ist demnach im Hotel zu fragen und parallel dazu den Preis im Internet mit seinem iPhone zu vergleichen wink

Tipp 3: Das Angebot an Unterkünften ist hier auf Bali wirklich riesig. Man braucht also keine Panik bekommen, wenn ein Hotel mal ausgebucht ist. In diesem Fall geht man einfach zum nächsten und findet dort vielleicht sogar ein noch schöneres vor. smile 

Lovina selbst ist sehr überschaubar. Es gibt ein, zwei Seitenstraßen in denen ein bisschen Nightlife stattfindet. In den Restaurants und Bars gibt’s ab- und zu auch mal Livemusik. Auf der Mainstreet ist auch noch so´n Schuppen mit leicht überteuerten Preisen, der mit dem Slogan wirbt: „where the party never ends“.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt handelt es sich beim Strand, wie viele Strände hier auf Bali, um einen Black-Sand-Beach, der wie unschwer zu erraten, nicht weiß sondern schwarz ist grin Erklärung: Vulkanischer Ursprung. Ich für meinen Teil bevorzuge lieber die schneeweißen Strände aber das ist natürlich reine Geschmackssache.

Alles in allem ist Lovina ein toller Ort, um ein paar Tage zu entspannen und kann meinerseits zu diesem Zweck auch durchaus empfohlen werden.

Mehr dazu in „Lovina – Teil 2

4

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  • Stubsi = Auch gerne Tüttel genannt** sagt:
    Da bobbert doch Stubsi`s Herz :-p
    Ich weiß, verwöhnte Göre :D
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