02
Dez-2014

(24) Ein Zwischenbericht

Ein Zwischenbericht meiner Reise

(…und was sich sei meiner Abreise alles getan hat)

Da bin ich wieder! smile

Hallo liebe Freunde und Verfolger meines Reiseblogs,

wie versprochen zum Monatsanfang ein kleiner Blog von mir. Doch dieses Mal nicht von einem bestimmten Ort, sondern vielmehr ein kurzer Zwischenbericht über meine Reise und was sich in Zwischenzeit alles getan hat.

Ich bin nun seit mehr als 3 Monaten in Asien unterwegs und befinde mich nach Indonesien, Malaysia und Thailand, aktuell auf den Philippinen, auf der wunderschönen aber auch touristisch völlig aus den Fugen geratenen Partyinsel „Boracay„, auf der ich auch wieder unglaublich nette Locals kennengelernt habe.

Ein Zimmer ist hier kaum unter 40,- Euro/Nacht zu finden und lt. anderen Reiseberichten ist die Zeit hier für Backpacker leider längst vorbei. Dank Unterstützung einiger Locals beziehe ich jedoch ein schönes, sauberes Zimmer für 18,-/Nacht – Thank you Guys! thumbsup

In den 3 Monaten meiner Reise hatte ich so viele unglaubliche und tolle Erlebnisse, die ich sicher ein Leben lang in mir behalten und von denen ich euch natürlich gerne nach und nach berichten werde.

Zu Beginn meiner Reise hatte ich das Gefühl, ich fahre mal eben in den Urlaub, natürlich mit dem Unterschied, dass ich nach 2 oder 3 Wochen nicht wieder nach Hause zurück kehre. Mit Bali auf Indonesien ist mir ein super Start meiner Reise gelungen und ich war damals schon sehr gespannt, wann der Zeitpunkt wohl kommen wird, dass das Gefühl Urlaub zu machen umschlägt. Inzwischen ist dies längst geschehen und ich entferne mich immer weiter weg vom Urlaubsfeeling hin zum Hardcore-Traveler.

Aber auch hier gibt es Unterschiede: Es gibt Travler, die außschließlich „Low-Budget“ unterwegs sind und ihre Zeit mit Gleichgesinnten verbringen und es gibt Traveler wie mich, die vorwiegend den Kontakt zu den Locals suchen – die Kehrseite der Medaille ist, dass das manchmal nicht ganz billig ist. So spendiere ich auch hin- und wieder auch mal einen Drink oder lade die Locals vereinzelt zum Essen ein usw. point_up jedoch stets ohne den Überblick meiner exakten Ausgaben und Reisekosten zu verlieren. Denn eins ist klar, als Ausländer, der sich ja schon mal den Flug in das entsprechende Land leisten kann, wird man aus Sicht der Locals zunächst immer als „walking ATM-Machine“ betrachtet, die auch ohne entsprechende PIN angezapft und gemolken werden kann.  dollar  euro  money_with_wings Das bedeutet, wenn man diesen Punkt nicht im Griff hat oder relativ schnell klar stellt, das der ATM „out of order ist, ist man schneller wieder Zuhause, als einem lieb ist! stuck_out_tongue_winking_eye

Auf meiner Reise habe ich schnell festgestellt, dass mich die typischen touristischen Dinge, dazu gehört z.B. „Party machen bis zum umfallen“ oder auch irgendwelche für Touristen sündhaft teuren Sehenswürdigkeiten besichtigen, nur wenig bis gar nicht interessieren. Ich möchte das wahre Leben in fremden Ländern kennenlernen, erfahren wie die Locals so ticken, wie sie leben, wie sie denken, wie sie fühlen und wie deren Leben funktioniert.

Genau aus diesem Grund suche ich auch zumeinst immer den Kontakt zu den Locals, um mit Ihnen meine Zeit zu verbringen, um sie kennen zu lernen, mit ihnen zu leben und von Ihnen zu lernen. Da kann der Ort noch so touristisch verdorben sein (z.B. auf Koh Phi Phi in Thailand) ich finde IMMER den Weg zu den Locals und gehe dorthin, wo normalerweise kein Tourist hinkommt oder auch hingehen will.

Auch auf der total überlaufen Touri-Insel „Koh Phi Phi“ gibt es in the middle of nowwhere ein Bush-Village, in dem ich einen unvergesslichen Abend/Nacht mit den Locals verbracht habe…
Thailand268-Koh Phi Phi

Thailand272-Koh Phi Phi

Thailand274-Koh Phi Phi

Thailand291-Koh Phi Phi

Ich habe für mich festgestellt, dass ich zum Leben eigentlich nicht viel brauche. Mal ehrlich, den ganzen Schnickschnack und den Plunder, den wir uns in Deutschland mit der Zeit angehäuft haben (Fernseher, Auto, Motorrad, DVD, all die Klamotten, usw.usw.) braucht da wo ich mich rumtreibe kein Mensch! Die Locals leben zumeist ganz einfach und haben nicht viel Besitz. Die Meisten sind im Vergleich zu uns Europäer relativ arm. Wenn ich aber in deren Gesichter schaue, sehe ich glückliche, zufriedene Menschen die eine unglaubliche Lebensfreude ausstrahlen, die ich in den stress-geplagten Gesichtern in Deutschland zumeist vermisse.

Es gibt aber auch die reichen, vermögenden Locals. Im Unterschied zur westlichen Welt, prahlen diese aber in der Regel nicht mit Ihrem Besitz. Da kommst du z. B. in ein Haus eines Locals und denkst dir: „Wow! Spannend! Fast keine Möbel, auf dem Boden liegt eine alte Matratze auf der Kinder spielen oder schlafen, im Raum nebenan sitzt die Oma in alten Kleidern… und dann stellt sich auf einmal heraus, dass der Besitzer des Hauses ein sehr einflussreicher und wohlhabender Oberförster oder sowas in der Richtung ist, der für alle Parkanlagen in der Stadt zuständig ist. Rein finanziell betrachtet, bin ich ihm gegenüber sicher ein armer Mann! For sure!

Auf meiner Reise versuche ich den Locals stets respektvoll, weise und freundlich zu begegnen, sie zu schätzen und ihre Kultur und Traditionen zu achten. Ich weiß nicht warum aber es gelingt mir jedes Mal alle Türen zu öffnen und dadurch hinter die Kulissen schauen zu dürfen. Darüber bin ich wirklich unglaublich dankbar. So begegnen mir die Locals auf gleiche Art und Weise – ihr wisst schon….“Wie du in den Wald hineinrufst…. ;-)

Schon lange weiß ich um meine Gabe, nach Belieben alle Register ziehen zu können, um die Menschen glücklich zu machen. Diese Fähigkeit nutze ich auch so oft es geht und gebe von Herzen – WHY NOT!? – weil ich für mich längst erkannt habe, das es mich wirklich sehr glücklich macht, die Menschen auf dieser Welt glücklich zu machen.

Die Locals freuen sich ungemein über einen „Foreigner“ wie mich und sie erzählen mir, dass ihnen so ein „Guy“ schon lange nicht mehr oder auch noch nie begegnet ist!? Und so kennt mich schon kurze Zeit nach meinem Ankommen meist das halbe Dorf. Sie stellen mich überall ganz stolz vor und prahlen damit: „That is my Friend from Germany!“ blush

Den Höhepunkt erreichte das Ganze auf der Thailändischen Insel „Koh Lanta“ auf der ich 5 Tage vom 11.11. – 15.11.2014 verbringen durfte. Ich bekam fast das Gefühl, sie sahen in mir einen Art Propheten oder sowas in der Richtung. Freunde, als ich von dort wieder abreiste, war das mal richtig krass und die Locals, konnten ihre Traurigkeit darüber nicht verbergen. Mir ging das mal richtig nahe und ich versprach Ihnen deshalb: I’ll be back! wink

Hier setzten Sie mir eine Thaibox-Krone auf, weil es keinem gelang, mich im Billard zu schlagen. Eine ganz besondere Ehre! (Bericht folgt noch…;)
IMG_3179

Manchmal ist es aber wirklich nicht leicht für mich, mit all diesen Eindrücken umzugehen und ich komme von Zeit zur Zeit vor lauter Reizüberflutung auch an meine eigenen Grenzen des Ertragbaren. Denn sie zerren an mir, klammern sich an mich und lassen mir manchmal wirklich keine Ruhe. So habe ich bis jetzt leider immer noch keine Zeit für mich gefunden und bin seit meiner Abreise eigentlich immer „UNDER PRESSURE“ aber ich lebe dies gerne und gebe von Herzen. An dieser Stelle möchte ich noch mal erwähnen, dass ich total glücklich bin, die Reise angetreten zu haben – vielleicht habe ich ja eine Mission?….. relaxed

Ich hoffe sehr, dass es mir hier auf den Philippinen vielleicht gelingt, ein bisschen runter zu kommen – mal sehen – Jedenfalls werde ich hier mal mindestens bis Anfang Januar 2015 bleiben, vielleicht auch länger… Über Weihnachten habe ich von einem Local-Freund nach nur 2 Tagen auf den Philippinen schon eine herzliche Einladung auf seine Heimatinsel „Mindoro“ bekommen, auf der ich vermutlich mit seiner ganzen Familie, die Festtage verbringen werde. Sein Onkel ist im Übrigen Gouverneur und somit ein sehr einflussreicher Mann. Sie wollen mir zu Ehren bei meiner Ankunft ein großen Fest veranstalten – Das geht mir aber dann doch deutlich zu weit!  thumbsdown  grimacing

Anfang Januar habe schon den nächsten Termin in Australien incl. Einladungen zu Freunden ins Outback. Als Tennisspieler und Fan würde ich mir nämlich in Australien nur zu gerne mal das Tennis-Grand-Slam-Turnier „Australien Open“ anschauen, um die besten Spieler der Welt zu sehen – mal schauen… Vielleicht lasse ich das aber auch sausen und verschiebe Australien aufs nächste Jahr….

PS
Der Vollständigkeit halber möchte ich last but not least noch erwähnen, dass mich seit Antritt meiner Reise hier auf den Philippinen zum ersten Mal „Montezumas Rache“ heimgesucht hat und ich grad mehr Zeit auf dem Abort als am Strand oder sonst wo verbringe… grimacing

Oh! eyes Ich sehe grad, das mein Bericht die Nummer 24 hat. Da fällt mir ein… wenn ich mich nicht irre, fällt Weihnachten dieses Jahr auch auf den 24. joy
Don’t forget things like this!

That´s all Folks!
Wir lesen uns uns in diesem Jahr bestimmt noch mal…

DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++:DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NE

LG Mik

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 likes / 5 Kommentare
Teilen Sie diesen Beitrag:
  • Meist Tüttel genannt sagt:
    Man kann deine Leidenschaft richtig lesen ;)

    Alles richtig gemacht!!!!

  • Andi sagt:
    Ja, das bist du!
    Weiterhin so viel Spaß und mögen dir die Geister wohl gesinnt sein.
  • Alex sagt:
    Hi Mik,

    ja das du da schnell Freunde findets war mir auch klar.
    Hat ja bei uns auch gut geklappt.
    Ich würde auch geren mal sowas machen aber hab ja jetzt andere Verpflichtungen die das erstmal nicht zulassen.
    Aber ich finds schön deine Berichte zu lesen und freue mich wenn wir uns wieder treffen und du uns dann noch mehr davon erzählen kannst.

    Gute Besserung und trink kein gelbes Wasser :)

    Gruß
    Alex

  • Mik sagt:
    Wie immer danke ich euch für die Kommentare.

    Fröhlichen Adventgruß aus den Philippinen an Allle!
    christmas_tree santa smile

  • Herbert sagt:
    Hai Mik,
    deine Blogs lesen sich alle sehr spannend, vielen Dank dafür!
    Und selbst wenn es bei uns nicht schneit, beneide ich Dich doch um die Temperaturen, die wo um Dich so herum sind.
    Servus, bleib xund und scheiß Dir nix, nicht mal per Durchfall…
    Der Herbert.
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