20
Dez-2014

(25) „Angeles City“, Philippinen

angeles City – umgeben von wunderschöner natur

(…und wo das Laster keine Grenzen kennt)

Bericht vom 29.11. – 20.12.2014

Hallo liebe Leser meines Blogs,

wie versprochen wollte ich mich ja in diesem Jahr noch mal melden. :D
Ich habe mich  nun entschieden, erst mal über Weihnachten und Silvester mal auf den Philippinen zu bleiben und meine Reise in den nächsten Tagen mit dem sympathischen Schweizer „Stefan“ fortzusetzen, den ich in „Angeles City“ auf der Insel „Luzón“ in dem deutsch geführten Hotel „Helikopter“ kennengelernt habe.

Stefan, so sagte er mir, hat schon seit vielen Jahren immer wieder die Philippinen lieben und schätzen gelernt und kennt sich bestens in den meisten Regionen aus. So eine Gelegenheit mit ihm zu traveln nutze ich natürlich gerne, weil ich so ganz entspannt die besten und schönsten Regionen bereisen kann, ohne mich um jedes Detail wie Fähre, Bus, etc. selbst kümmern zu müssen stuck_out_tongue_closed_eyes

Nach Angeles City bin ich ohne große Erwartung und Vorkenntnisse mit 3 coolen Typen Christian (47 J. aus Österreich) Coco (57 J. Deutschland) und Thomas (34 J. Deutschland) von Boracay aus gereist. Die drei habe ich auf „Boracay“ im Hotel „Alice in Wonderland“ kennengelernt und mich mit Ihnen angefreundet. Auch sie sind schon was die Philippinen angeht alte Füchse. Das Hotel mit Swimmingpool zwischen Station 2 und 3 ist für ca. 20,- €/Nacht zu haben und eines der günstigsten Hotels am Ort. thumbsup

Strand von Boracay…
Philippinen105-Boracay

Philippinen085-Boracay

Philippinen005-Boracay

4 Tage später wie geplant schnappten wir uns am 11.12.2014 die Nachtfähre für ~ 18,- € und setzen nach „Batangas“ über. Unsere Verzögerung kam dadurch zu Stande, weil – wie ihr sicher auch in Deutschland mitbekommen habt – es einen „Supertaifun“ mit Windstärken bis zu 200 km/h gab, der den gesamten Schiffsverkehr lahm legte. Auf Boracay bekamen wir zum Glück, außer ein paar richtig heftigen Regenschauern, nur den Ausläufer des Taifuns zu spüren. Dennoch waren alle in heller Aufregung und verfolgten besorgt den weiteren Verlauf des Taifuns, denn zeitweise wurde dieser von den Behörden auf ein sehr beunruhigendes Alarmsignal heraufgestuft.

Im Vergleich zu meiner abenteuerlichen Schiffstrip in Indonesien, sind die philippinischen Fähren richtig gut durchorganisiert. Es werden auch nur exakt so viel Tickets verkauft, wie es Plätze an Bord gibt. In der Economy Class findet in den Schlafsälen man ähnliche Betten wie auf dem indonesischen Schiff, es riecht und stickt aber lange nicht so schlimm. Dafür muss man wohl auf den ganzen Philippinen immer auf der Hut vor Langfingern sein und sollte sein Gepäck stets im Auge haben. Bevor es auf die Fähre ging, wurde alle Passagiere von Security-Beamten und Hunden kontrolliert. Es soll wohl immer wieder ein paar unwissende Passagiere geben, die mit ein paar Gramm „Ganjaherb in der Tasche die Reise antreten, von den Hunden gestellt werden und statt der Schiffsfahrt dann mal richtig großen Ärger an der Backe habe.

Angekommen im Hafen von Batangas ging‘s von dort aus dann mit einem „5 Star-Bus“ 2 Stunden nach Manila der die Hauptstadt der Philippinen weiter.
(Wie ich diese Busfahrten liebe! Besonders wenn sie eine „Aircon“ an Bord haben. Es ist meist arschkalt in den Bussen und die Chance eine Erkältung zu bekommen ist um ein Vielfaches höher als ein Lottogewinnthumbsdown

Tipp an dieser Stelle:
Immer eine warme Jacke und/oder eine lange Hose mit den Bus nehmen.

In Batangas haben wir noch einmal den Bus gewechselt und sind weitere 1, 5 Std. nach „Dau“ gefahren. Von dort aus waren es dann noch mal 10 min. mit dem „Tricycle“ nach „Angeles City„. Endlich da!

Angeles City

„Angeles“ ist eine relativ große Stadt mit ca. 700.000 Einwohnern, die „eigentlich“ nur wenig zu bieten hat und auch nicht ganz ungefährlich ist. Sie liegt ebenfalls auf „Luzon“, der größten Insel der Philippinen. Luzon ist im übrigen die sechzehntgrößte Insel der Welt – das nur am Rande. Diebstahl, Raub, Überfälle und auch Mord sind Begriffe, die man in „Angeles“ keines Falls unter den Tisch kehren sollte.

Man sollte also immer Vorsicht walten lassen und genau beobachten was um einen herum geschieht. Ein gesundes Misstrauen, absolute Vorsicht und Skepsis allem Gegenüber würde ich jedem raten, dem seine Urlaubs-/ oder Reisekasse bzw. auch sein eigenes Leben wichtig ist! Ich weiß nicht wie oft ich hier auf den Philippinen schon gehört habe: „Vertraue Niemandem!“ Für „Angeles“ trifft das Besonders zu. Ob diese Ratschläge tatsächlich überall auf den Philippinen beherzigt werden sollten, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ich werde aber sicher bald mehr dazu schreiben können.

Frage: Warum also Angeles City?
Antwort: Why Not?

Ich möchte auf meiner Reise nicht nur immer die Schokoladenseiten des Landes kennenlernen, sondern wie ich schon mehrfach in meinen Blogs geschrieben habe, das wahre Leben erleben und auch hinter die Kulissen schauen. Ich stelle mir also noch mal die Frage: „Warum Angeles City?

So ganz unwissend habe ich mich mit den 3 Kumpels von Boracay natürlich nicht auf den „Angeles-Trip“ eingelassen stuck_out_tongue_closed_eyes Ich für meinen Teil weiß schon gerne immer im Vorfeld, was in etwa auf mich zukommt und auf was ich mich einstellen muss. Und so wusste ich bereits, dass „Angeles“ eine der Hochburgen für den philippinischen Sextourismus ist.

In meinen vergangen Reisen und Urlauben, die meistens nur 3-4 Wochen dauerten, habe ich solche Orte eigentlich immer gemieden. Zum einen war mir hierfür meine kurze Urlaubzeit tatsächlich zu schade und zum anderen hatte ich es bislang nicht nötig, für Sex zu bezahlen. moneybag

Nun habe ich aber Zeit watch  point_left und auch die Neugier als Mann möchte ich in diesem Zusammenhang nicht leugnen – einmal vor Ort zu sein, um von der Front berichten zu können.

Überall in „Angeles“ findet man Bars mit Mädchen die Ihre Dienste anbieten – man muss nicht lange suchen. Neben den sogenannten Jeepneys (Kleinbusse) und zahllosen Fastfoodrestaurants haben die Amerikaner in Angeles City speziell im Stadtteil Balibago ein riesiges Vergnügungsviertel hinterlassen. Den größten Boom erlebte Angeles 1992, als der regierende Bürgermeister von Manila im Vergnügungsviertel Ermita sämtliche Bars schließen ließ. Diese zogen teilweise ins 80 km entfernte Angeles City um.

Auf der Fields Avenue (Walking Street) die in etwa vergleichbar mit der „Reeperbahn“ in Hamburg ist, reihen sich auf einer Länge von etwa 2 km Gogo-Bars, Kneipen, Clubs und Hotels aneinander so weit das Auge reicht, nur dass das Frauen-Männer-Verhältnis im Vergleich zur Reeperbahn meiner Einschätzung deutlich höher ist. Zu Hochzeiten hier sollen sich in Angeles und Umgebung in etwa 20.000 Frauen tummeln. Da war ich z.B. in einem Club mit 3 Etagen, in dem ich nur 3 Männer gesehen habe, dafür aber ca. 350 Frauen, die teils völlig gelangweilt, müde und außer Takt die Hüften zur Musik geschwungen haben – „Da weiße Bescheid Schätzelein!blush Die Prostitution als solche ist auf den Philippinen offiziell natürlich überall verboten.

Philippinen243-Angeles City

Es gibt aber auch kleinere Bars, in denen sich 15 – 20 Mädchen tummeln und mal richtig Programm machen. Wenn man das nötige Kleingeld hat und auf so eine Art der Unterhaltung steht, kann man(n) da sicher richtig Spaß haben. Die Optik der Mädchen ist grundsätzlich sehr ansprechend, es gibt richtige „Hingucker“ ok_hand Es gibt aber auch welche..grimacing  broken_heart …ihr wisst schon stuck_out_tongue_winking_eye

Das Alter der Girls schätze ich relativ jung ein und manchmal denkst du dir: „Ach du Schei…. die ist doch höchstens 14 oder 15! flushed Leider kommt hier auch immer wieder so mancher Pädophiler, auf seine Kosten. thumbsdown But that´s life! Das Leben ist hart und brutal Freunde! Das ist unsere Welt und wir müssen darin leben und damit irgendwie klar kommen!

Wegen des zweifelhaften Alters mancher Mädchen, ist das Fotografieren in den Clubs und Bars natürlich auch strikt verboten! Mir ist es dennoch gelungen ein paar Fotos zu schießen…. camera

Walking Street, Angeles City
Philippinen246-Angeles City

Philippinen245-Angeles City

 

Philippinen227-Angeles City

Ich habe Männer getroffen, denen der abendliche Spaß jeden Abend zwischen 200 – 400 Euro wert war. In Deutschland wäre man hier für denselben Spaß sicher 3.000 – 5.000 Euro los. Findet man an einem Mädchen gefallen und will es mit nach Hause bzw. ins Hotel nehmen, muss man in den Clubs oder Bars lediglich eine Auslöse die sog. Barfine bezahlen, die es offiziell natürlich so auch nicht gibt und die je nach Bar zwischen 18 bis 40 Euro beträgt. Bar und Mädchen teilen sich dann irgendwie das Geld. Meist bleibt das Mädchen dann die ganze Nacht. Wenn man am nächsten Morgen aufwacht, ist das Mädchen manchmal schon weg… genauso wie der Geldbeutel und/oder auch andere Wertgegenstände laughing Sie tun mir ja sooo leid und mir kommen gleich die Tränen – zu deutsch: Kein Mitleid!

Die meisten der Girls hoffen aber die „Große Liebe“ zu finden und bleiben bis zum Frühstück oder länger. Selbstverständlich tun sie auch alles dafür, dass sich der Sextouri möglichst wohl fühlt, er sich in sie verliebt und sie vielleicht heiratet. So kann sich der Sextouri, vorausgesetzt er ist auch entsprechend solvent, für einen schmalen Euro wie Gott in Frankreich fühlen.

Man bekommt auf den Philippinen tatsächlich unglaublich viel für sein Geld geboten und genau deshalb wimmelt es hier überall auch nur so von Sextouris – das ist echt mal ne krasse Nummer hier! Noch viel krasser jedoch ist die Optik der Sextouris! Wenn ihr es nicht selbst gesehen habt, könnt ihr euch das echt nicht vorstellen und meint vielleicht deshalb, ich übertreibe hier maßlos. Falsch! Tatsächlich sind 95 % aller Typen die ich hier gesehen und getroffen habe, optisch sowas von entgleist, ekelhaft, ungepflegt, fett und abstoßend… einfach nur widerlich oder es sind völlig alte Säcke… da fehlen mir echt die Worte aus…. :) Ich habe einen 91-jähren getroffen, der seinen Aussagen nach mit Hilfe von Viagra, etc. immer noch aktiv ist…!?! …und sich dann z. B. mit 19 jährigen Girls vergnügt – Kein Kommentar!

Frauen aus meiner Heimat glaubt mir, ihr würdet diese Typen nicht mal mit einem Stecken anfassen!!! :p By the way… ich bin nun seit über 20 Tagen auf den Philippinen und habe außer einer völlig durchgeknallten Tante aus Deutschland, noch keine einzige Touristen oder Travelerin getroffen – das gibt mir irgendwie zu denken…

Ich bin mir sicher, dass nicht ein einziger dieser Sextouri-Typen z.B. in Deutschland eine Frau finden würde. Klar, genau deshalb sind sie ja auch hier, denn hier ticken die Uhren echt anders. =)) Die Mädchen haben scheinbar keinen Stress mit all dem, sind meist immer gut drauf, lustig, machen Party und leben in den Tag hinein ohne wirkliche Zukunftsperspektive. Das ist tatsächlich eine andere Kultur, die wir Europäer nur schwer verstehen oder nachvollziehen können. Letztendlich geht es natürlich immer noch um MONEY, MONEY, MONEY! :money_with_wings:  :credit_card:

Zugeben habe ich mir anfangs echt unglaublich schwer getan, diese Mentalität und Kultur zu verstehen. Inzwischen schüttle ich für mich manchmal immer noch den Kopf und finde mich mit den Gegebenheiten nach dem Motto „Andere Länder, Andere Sitten“ ab. Wenn du dann in eine Bar gehst, um dir ein Bild des Geschehens zu machen und dir dann ein fetter, hässlicher Typ, besoffen wie 10 Russen und aus dem Mund riechend wie eine Kloake, seine Stories stolz über all die seine Frauen die er schon „beglückt“ hat erzählt, könntest du ihn einfach nur anspeien. :o

Wenn du aber stattdessen freundlich ein freundliches Gesicht machst und ihm auch noch das Gefühl gibst, ein ganz ganz toller Hecht zu sein, erfährst du Sachen und Details, die ich in diesem Blog aus Pietät- und Jugendschutzgründen leider nicht veröffentlichen kann grimacing Am meisten ärgert mich aber das menschenverachtende Denken der Sextouris, die die Frauen wirklich nur als reine Ware sehen.
Beispielsweise sagte ein fetter Bayer zu mir (O-Ton): „Da schaug, die is kernig, an der is wos dran, die hat a bissarl an Speck, so wie i es mog, die kimmt heit mit zu mir!
Hallo!?! Sind wir denn beim Metzger??? ;)

Nur ein paar km außerhalb von Angeles finde ich das, womit ich mich gerne auf meiner Reise vergnüge: Die Natur! Sie ist wieder mal wunderschön und kostet mich 13,- Euro/Tag für das Ausleihen eines 200cc Vollcross-Motorrads. Auch hier auf den Philippinen, sollte man den internationalen Führerschein stets am Mann haben, denn überall kann man auf Checkpoints treffen oder auf willkürliche Polizeikontrollen stoßen, die u.U. teuer werden können.

DIE Umgebung von Angeles City

Mit einem jungen Deutschen hatte ich zusammen eine unvergessliche Tagestour ins Gebirge rund um Angeles gemacht… dorthin, wo sich sicher keine Sextouristen verlaufen werden. Manchmal gab es nicht mal mehr irgendwelche Wege, nur noch Trampelpfade für die Ochsen – Einfach nur geil dort mit dem Moped herumzusprudeln! +1  +1  +1 Wir überquerten Flüsse und fuhren in Dörfer in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Beim einem kurzen Stop kamen zig Kinder auf uns zugelaufen und scharten sich um uns. Auch die Älteren waren sehr neugierig auf uns aber stets freundlich.

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Als mitten in der Pampa dann aber auf einmal ein paar bewaffnete Typen auf uns zukamen, zogen wir es dann doch vor, ohne lang nachzufragen das Weite zu suchen. So viel ich weiß ist die „Abu Sajaf“ aber in dieser Region aber nicht tätig. Genau wollte ich das in dieser Situation dann aber doch nicht wissen. Es war aber zugegeben schon eine sehr mulmige Situation… grimacing

Philippinen155-Angeles City

Des weiteren liegt nicht weit von „Angeles“ entfernt, der im Jahre 1991 ausgebrochene immer noch aktive Vulkan „Mount Pinatubo„. Die Vorhersage des bevorstehenden Ausbruches führte zur Evakuierung der umliegenden Gebiete, wovon zehntausende Menschen betroffen waren. Trotzdem starben durch den Ausbruch und seine Folgen mindestens 875 Menschen. Darüber hinaus wurde das umliegende Land durch pyroklastische Ströme, Ascheschichten und später auch durch Lahare zerstört.

Zwischenzeitlich kann man den Vulkan durch eine geführte Tour wieder besteigen. Aus Insiderkreisen habe ich erfahren, dass man das früher auch auf eigene Faust durchführen konnte. Nun haben die Koreaner sich das Business unter den Nagel gerissen und bieten die Touren in den zahlreichen Reisebüros für teures Geld an. Ich habe mir deshalb die Besteigung erspart.

Philippinen237-Angeles City

Kriminalität

Speziell auf den Philippen, auch wenn der Inselstaat mit seinen rund 7000 Inseln noch so schön ist, muss man wie es scheint, ganz Besonders aufpassen! Es gibt Regionen, die man als Tourist besser meiden sollte. Denn dort werden auch heute immer wieder Touristen entführt oder auch von irgendwelchen verrückten Rebellen ermordet (s. auch „Abu Sajaf“)

Reisetipp an dieser Stelle:
Erkundige dich vorher im Internet, welche Regionen relativ gefahrlos zu bereisen sind und welche Regionen auf jeden Fall gemieden werden sollten. Eine gute Adresse hierfür sind die Reise- und Sicherheitshinweise des auswärtigen Amtes. Unterhalte dich aber auch mit Leuten vor Ort, denn sie leben hier und wissen wohl am Besten, welche Regionen, Orte, Plätze, Bars, etc. für Touristen unbedingt zu meiden sind.
(Link: www.auswaertiges-amt.de)

Grundsätzlich aber so meine Erfahrung, sind die Philippinos, sofern man gleiches entgegen bringt, sehr freundlich, nett und hilfsbereit…  Ich kann nur noch einmal betonen: „Wie man in den Wald hinein ruft….“

Ein kleines Beispiel hierzu:
Ich wusste bereits, dass man mit einem 125cc Roller nicht auf die Highways fahren darf. Man benötigt hierzu mind. 400cc. Es geht also nicht nach Geschwindigkeit, sondern nach Kubik. Ich wurde auch bereits gewarnt, dies tunlichst zu unterlassen, da die „angeblich“ ausschließlich korrupte Polizei nur auf so etwas wartet und einem im Falle des Regelverstoßes drakonische Zahlungen abverlangt.

Ich fuhr also mit dem Roller durch die Gegend und kam, wie sollte es anders sein, direkt an einen Checkpoint eines Highways. Schon auf dem Zubringer dämmerte es mir, dass das wohl die falsche Straße für mich und meinen Roller ist. Vielen Dank an dieser Stelle an die Routenplanung von Google-Maps auf meinem i-Phone +1

Das Problem an der Sache war nur, ich konnte schon auf dem vierspurigen Zubringer nicht mehr umdrehen. Angekommen am Checkpoint, der vergleichbar einer italienischen Mautstation ist, an der man für die Weiterfahrt auch bezahlen muss, stand ich nun :o und wusste, dass die 3 Securitys, die auf einmal mit der Shootgun im Anschlag rasch zum Vorschein kamen, wohl wegen mir den ganzen Tanz veranstalteten.

Sauber! dachte ich mir, na das kann ja „(h)eiter“ werden! Was war also zu tun? Meine 1. Idee war tatsächlich die Beste. Ich probierte es mit Freundlichkeit und entschuldigte mich zunächst erst mal vielmals für diesen Fauxpas. Anschließend erzählte ich Ihnen, dass ich keine Ahnung von irgendwelchen Regeln für Highways hätte aber die Philippinen sowie die Freundlichkeit und Hilfbereitschaft der Leute doch sehr liebe… blush

Sie kauften mir mein ehrliches Gesicht glatt ab und beruhigten mich. „No Problem Sir, we will help you…“ Aber anstatt das sie mich am Checkpoint einfach auf die andere Seite ließen und ich dann in richtiger Fahrtrichtung zurück fahren konnte, ließen Sie mich in der selben Spur einfach umdrehen. Diese Aktion dauerte knappe 20 Minuten, da der rückwärtige Verkehr incl. LKW´s und Busse erst mal komplett zurücksetzen musste. Ich stand nun verkehrt herum als Geisterfahrer und bewacht auf dem Seitenstreifen und wartete… wartete auf die „Assistance“ die wohl gleich kommen würde, um…..? ich war echt gespannt…

Kurze Zeit, d.h. nach ca. 1 1/2 Std. kam auch schon die Assistance mit Blaulicht angefahren. Wieder stiegen 2 bewaffnete Polizisten mit Schrotflinten aus und fingen sofort an, sich mit der Checkpoint-Security über mich zu unterhalten. Ich möchte nicht wissen was sie gesprochen haben aber scheinbar hatte ich bei der Security, die ich in zig Gespräche über ihre Familien, Natur- und Umweltschutz und verwickelt habe, einen wirklich netten Eindruck hinterlassen. Vielleicht aber wollten sie mich auch einfach nur schnell wieder loswerden? =))

Jedenfalls ließen sie mich erneut umdrehen, wieder in Richtung Highway!? Das Erlebnis endetet dann so, dass ich mit Polizeieskorte auf den Highway bis zum nächsten Exit fahren durfte. Natürlich musste ich am Checkpoint die anfallenden 26 Cent für Motorräder bezahlen. Am Exit (Ausfahrt) angekommen, verabschiedete sich die Polizeieskorte ohne jegliche Strafe, etc. freundlich von mir und wünschte mir eine gute Weiterfahrt. Unglaublich! Was war das wieder für ein geiles Erlebnis! clap  clap  clap

That´s all Folks!
Weitere Bilder zu meinem Philippinen findet ihr in der meiner Galerie.

christmas_tree santa christmas_tree Euch allen schon mal ein schönes Weihnachtsfest und ein paar ruhige, erholsame Feiertage christmas_tree santa christmas_tree

DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++:DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NE

LG Mik

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 likes / 2 Kommentare
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  • robby "Schafkopfgott" sagt:
    Hallo Mike,
    habe leider erst jetzt das erste Mal die Zeit und Ruhe gefunden deinen Reiseblog zu lesen.
    wirklich Wahnsinn was du alles erlebst.
    Bei uns wirds jetzt ein wenig ruhiger, zwei Tage vor Weihnachten.
    Ich wollte dir nur einmal ganz liebe Grüße von gesamten Badminton Team, meiner Familie und mir aus Augsburg senden.
    Und dir auf jeden Fall sagen, daß du in deiner Heimat nicht vergessen bist.
    Ganz liebe Grüße aus Augsburg
    Robby
    • Mik sagt:
      Hi Robby,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Die gleichen lieben Grüße schick ich dir, deiner Familie und dem gesamten Badminton-Team natürlich gerne zurück.

      In der Tat erlebe ich hier auf meiner Weltreise unglaublich viel… das einzige was ich bis jetzt noch erlebt habe, ist eine gepflegte Schafkopfrunde stuck_out_tongue_winking_eye

      Ich hoffe, wir werden das bei meiner Rückkehr nachhholen.

      LG
      Mik

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