Immer noch auf den Philippinen…

(…und wunderschöne Strände, fiese „Sandflies“ und ein Internet, das einfach nicht ordentlich „funzen“ will)

Bericht vom 21.12.2014 – 04.03.2015

Hallo liebe Freunde und Leser meines Blogs,

Hier bin ich wieder! …und um es gleich vorweg zu nehmen, es geht mir gut! smiley

Es ist schon eine Zeit lang her, seit dem ihr das letzte Mal von mir lesen konntet. Warum erklär ich euch noch im Folgenden…. Doch zunächst einmal noch ein verspätetes gutes Neues Jahr! stuck_out_tongue_winking_eye

Ja, ich bin immer noch auf den Philippinen. Aktuell auf der Insel „Negros“, genauer gesagt ziemlich im Westen, nahe dem kleinen Fischerort „Sipalay“ auf dem „Sugarbeach“ ca. 200 km weg von der Zivilisation…Das ist natürlich ein kleines bisschen übertrieben aber es kommt schon ganz gut hin… grimacing

Von Sipaly aus dann noch mit nem kleinen Ruderboot, in welchem 2 kleine 4-5 jährige Jungs ihr Bestes geben, rüber auf den ca. 2 km langen Traumstrand „Sugarbeach“ der u.a. ausgezeichnet zum Schwimmen und Schnorcheln geeignet ist – Here I stay since 5 weeks!

Freunde, plant nicht mich übers Wochenende von Deutschland aus besuchen zu kommen… ihr würdet One-Way runde 35 – 37 Stunden benötigen! :p

Hier lässt sich es ehrlich gesagt wirklich gut aushalten und ich habe nach langer Suche mal einen Ort gefunden, an dem ich länger bleiben werde, um die Seele baumeln zu lassen.

Die Atmosphäre, das Wetter, die landschaftlichen Stimmungen zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang, die Leute (sprich Traveler), die Resortbesitzer, der Strand, das Meer usw. all das hat mich überzeugt für eine Zeit lang hier zu bleiben. Und so verweile ich hier noch bis 17.03.2015, genieße die Tage und mache mich dann nach Kambodscha auf.

Sugar Beach, Siplalay, Negros occ.
Philippinen0544-Negros-Sipalay-Sugar Beach

Philippinen0624-Negros-Sipalay-Sugar Beach

Philippinen0634-Negros-Sipalay-Sugar Beach
Doch da ja bekanntlich nicht alles Gold ist was glänzt, gibt es auch hier am Sugarbeach ein paar kleine Nachteile…..
Eines dieser Nachteile ist, wie schon mehrfach in meinen Blogs geschrieben, die außerordentlich, katastrophale, desolate, schneckengeschwindigkeitsmäßige,  Verfügbarkeit des Internets…. snail falls überhaupt vorhanden! Tatsächlich vergeht jedem Blogger mit der Zeit die Lust zu bloggen, wenn man permanent auf einen gute Verbindung wartet, um ein paar Bilder hochzuladen oder um mal wieder einen Text zu schreiben.

Du sitzt also praktisch geduldig vor deiner „Kiste“ – und ich bin immer noch absolut überzeugt von meinem überragenden „Lenovo Yoga2 Pro-Ultra Notebook“, das ich mir extra für meine Weltreise gekauft habe. Natürlich freust du dich auch, es auch benutzen zu können, krempelst die Ärmel hoch, die Zunge in den Mundwinkel… noch kurz die Hände gerieben und LOS GEHT´s! :D ………………………………….

…aber leider nicht mit Bloggen, sondern mit Warten! Es dauert nicht lange, da sitzt du wie ein begossener Pudel da, guckst ein bisschen genervt und enttäuscht drein…. du bist aber immer noch guter Hoffnung…. Nach einer halben Stunde wirfst du dann wieder mal völlig frustriert die Flinte ins Korn und resignierst. =))

Doch Freunde, Hey! point_up Sieht man das Ganze von der positiven Seite dann schaut die Welt schon wieder anders aus. Ich bin über 10.000 km von zuhause weg, in der middle of nowhere und ich kann hier sogar ab- und zu meine E-Mails checken und hin- und wieder auch per Whatsapp Kontakt zu meinen Freunden aufnehmen! Klingt doch gar nicht so schlecht oder? Doch leider bleibt das Bloggen völlig auf der Strecke….

Nachteil Nr. 2 hier auf „Sugarbeach
Du kannst hier kein Geld beziehen. Vorne in dem Fischerdorf „Sipalay“ hat es wohl einen ATM, der aber leider nur nationale Geldkarten akzeptiert – Pech! D.h. bei akutem Geldmangel musst du um auf Nummer Sicher zu gehen, mit 3 verschiedenen Bussen 5 Std. 200 km in die nächst größere Stadt „Dumaguete“ fahren, dort übernachten und am nächsten Tag das Ganze wieder zurück.

Glücklicher Weise bieten verschiedene Ressortbesitzer der ca. 13 Ressorts hier auf Sugarbeach an, dem Kunden Bargeld gegen Kontoüberweisung zu geben, so zumindest meine Infos, von denen ich auch schon Gebrauch gemacht habe. Kreditkarten credit_card werden hier so gut wie nicht akzeptiert.

D.h. vorher entweder genügt Geld mitnehmen (am Besten schon in „Dumaguete;) oder bei Bedarf dann die Resortbesitzer fragen, die im nebenbei erwähnt 95% Schweizer sind.

Was das Thema Unterkünfte angeht kann ich euch für meinen Geschmack 4 der Resorts emfehlen:
Buenaventura, Besitzer Brian, Schweiz sunny  sunny  sunny :heavy_plus_sign:
Sulu Sunset, Besitzer Jogi, Deutschland (Besitzer ist aber meistens mit Geld polieren beschäftigt moneybag  moneybag  moneybag deshalb nur nur 2 sunny  sunny
Sugar Rock, Besitzer Christian, Schweiz sunny  sunny  sunny und
Tawhay, Besitzer Gerry, Schweiz sunny  sunny

Den letzten Minuspunkt, den ich dem Sugarbeach hier bei Sipalay leider geben muss ist:
Es hat hin und wieder „Sandflies“ oder auch Sandmücken. Das sind aber keine „Sandflöhe“ wie ich sie bisher gekannt habe… ihr wisst schon, diese Dinger, die im Sand lustig hin-und herhüppen und dir dann aus lauter Jux und Tollerei ganz ganz fiese Bisse zufügen.

Kindergarten! Ebenso Mosquitos! Im Vergleich zu den „Sandflies“ sind Sandflöhe und Mosquitos eine Lachnummer! Ich sag‘s euch! Ich hab‘s noch nicht ganz durchschaut aber es hängt wohl irgendwie mit der Jahreszeit und auch mit dem Wind zusammen, wann diese fiesen, kleinen, schwarzen Biester mit durchsichtigen Flügeln hier z.T. vermehrt vorkommen und wann sie wieder fast verschwunden sind.

Jedenfalls Freunde, ist das echt kein Spaß… wenn du am Beach entlang läufst und sie dich völlig dreist im Flug attackieren. Anfangs merkst du es gar nicht, dass sie sich auf dir gelandet sind aber wehe wenn sie schnappen…. Die Bisse lösen einen wirklich starken Juckreiz aus, der ohne medikative Behandlung über mehrere Tage anhalten kann und somit u.U. dein Traumstrand zum Alptraumstrand wird. Ist es jedoch schon zu spät, soll reiner Isopropyalkohol helfen, denn es auch hier überall in den Apotheken günstig zu kaufen gibt.

(Alp)Traumstrand „Nacpan“ bei El Nido, Palawan
(alleine auf weiter Flur, kein pig da – ich weiß auch warum…ant  flushed
Philippinen0944-Nacpn Beach_El Nido

Man kann aber vorbeugen und sich mit entsprechendem „Antimosquitozeugs“ wie z.B. „Off“ oder auch (Topical Insect Repellent) gut vor den Dingern schützen. Man sollte nur nicht vergessen, sich auch einzureiben stuck_out_tongue_winking_eye

Leider hat es diese Sandflies auf vielen vielen Stränden und Inseln der Philippinen und man kann nie vorher sagen, ob es welche hat und ob man vor ihnen sicher ist.

(Stephan nach mehreren Attacken der Sandflies und diversen Selbstheilungsversuchen – Autsch!) :o
Philippinen0969-Nacpn Beach_El Nido

Und so kann es aussehen, wenn man täglich von diesen Biestern attackiert wird und nichts dagegen tut. (Ein Mädchen vom Personal hatte ein paar unangenehme Sandflies-Erlebnisse. Hier das Ergebnis 3 Monate später… :o  bangbang)
Philippinen0971-Nacpn Beach_El Nido

Doch der Sugarbeach selbst, wiegt für meinen Geschmack und mit entsprechendem Mosquitoschutz die kleinen Nachteile wieder auf. Die „Locals“ sind hier sehr freundlich, nett und hilfsbereit. Zugegeben habe ich aber, seit ich nun fast 7 Wochen mit Stephan unterwegs bin, im Vergleich zu Indonesien und Thailand nur sehr sehr wenig Kontakt zu den Local-Peoples. Warum kann ich euch gar nicht so richtig beantworten….

Vielleicht ist eben grad die Zeit, sich vorwiegend mit Travelern und Touristen auszutauschen. Ich nehme mir sozusagen von den Locals grad eine kleine Auszeit und genieße es, wenn ich auch mal wieder deutsch sprechen kann. de Im Übrigen kann ich inzwischen durch Stephan und all die anderen Schweizer die ich so getroffen habe, nun auch schon die meisten Wörter in „schwiizerdütsch“ verstehen! Krasse, lustige Sprache Leute! =))

Die Zeit der „Locals“ wird aber denke ich wieder kommen… vielleicht schon im Kambodscha? Denn tatsächlich liebe ich den Kontakt zu den „Locals“ und bin nach wie vor überzeugt, nur über diese Kontakte wirklich hinter die Kulissen schauen zu können und das wahre Leben des Landes und der Menschen kennen zu lernen.

Aber auch hier auf den Philippinen habe ich tolle Menschen (Locals) kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Es reichen tatsächlich auch ein paar wenige, außerordentlich gute Kontakte, um Vieles zu erfahren… wink Ich sag euch, wenn ich unsere beiden Kulturen vergleiche….. was für hammer-krasser Unterschied, rund 10.000 km entfernt von der Heimat!!! ;)
Ich bin mir sicher, dass mancher Traveler oder Urlauber die philippinische Kultur vielleicht nie verstehen wird, zu unterschiedlich sind wird doch eingestellt…. doch davon vielleicht mal mehr in einem meiner nächsten Reiseblogs…

Ich fragt euch vielleicht, was sich seit meinem letzten Blog noch so alles getan hat.
Antwort: Vieeeeel! Das kann ich euch ohne lange zu überlegen versprechen! Und ich würde euch auch wirklich zu gerne all davon berichten…. wenn nur das Internet besser wäre! Das nervt wirklich total und trübt manchmal auch ein bisschen meine Stimmung, weil ich euch natürlich nicht berichten kann, wie ich will. :p

Ich möchte euch deshalb einfach mal kurz zusammenfassen, wo es mich auf den Philippinen überall hingezogen hat:

Nachdem ich hier anfangs auf den Philippinen völlig gefrustet, schon kurz vor der Aufgabe stand und ich nach all meinen Erlebnissen in „Boracay“ und „Angeles City“ (auch genannt die „Engelsstadt“;) die Philippinen fluchtartig verlassen wollte, habe ich quasi in letzter Sekunde noch Stephan aus der Schweiz in Angeles City kennengelernt.

Die Chemie zwischen uns passte von Anfang an und so entschloss ich mich, mich ihm anzuschließen, „Angeles“ zu verlassen und nun die Orte und Inseln zu betraveln, mit denen sich die Philippinen rühmen können. Dazu zählen jetzt nach meinen Erfahrungen nun ganz sicher die Inseln „Camiguin“, „Bohol“, „Negros“, „CocoLoco-Island„, „Coconut Garden Island“ und „Palawan“.

Mit Stephan als „Reiseführer“ war die Travelei wirklich ein leichtes und sehr angenehmes Unterfangen für mich. Stephan bereist die Philippinen schon seit mehreren Jahren und kennt sich deshalb bestens auf ein paar der 7500 Inseln aus.
Die Fragen nach Transport, Unterkunft und sonstige Organisationen stellten sich für mich erst gar nicht, denn Stephan hatte durch seine Travelererfahrungen hier auf den Philippinen bereits alle Infos. +1  smiley

Es war eine gute Entscheidung mit ihm umher zu traveln, denn von nun an lernte ich die Philippinen von einer ganz anderen Seite kennen, einer schönen Seite – ja ich lernte die Philippinen fast lieben… heart  smiley Keine Frage, dass auch Stephan deshalb in meiner Kategorie „Friends and VIP´s“ seinen Platz findet.

Hier für euch noch alle meine Destinationen auf den Philippinen mit entsprechend persönlicher Wertung:
29.11.2014 – 11.12.2014 (Luzon, Boracaythumbsdown
12.12.2014 – 16.12.2014 (Luzon, Angeles City+1  dancer  beer
17.12.2014 – 20.12.2014 (LuzonSubic, Baretto+1  tropical_drink
21.12.2014 – 24.12.2014 (Camiguin+1  +1  +1  palm_tree
24.12.2014 – 06.01.2015 (Bohol, Danao und Alona Beach+1  +1  +1  palm_tree  tropical_drink
07.01.2015 – 29.01.2015 (Negros, Dumaguete, Sipaly, Sugarbeach+1  +1  +1  +1   palm_tree  swimmer  tropical_drink
30.01.2015 – 11.02.2015 (Palawan, Puerto Princesa, Port Barton, CocoLoco-Island, Coconut Garden Island, El Nido+1  +1  +1  +1  palm_tree  swimmer  tropical_drink
12.02.2015 – 16.03.2015 (Negros, Dumaguete, Sipaly, Sugarbeach+1  +1  +1  +1  palm_tree  swimmer  tropical_drink

Hier für euch meine Route auf den Philippinen:
Route Philippinen

That´s all Folks!
Weitere Bilder von mir und zu meiner-Philippinen-Reise findet ihr in der meiner „Neuen Galerie„.

DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++:DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NE

LG Mik

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 likes / Ein Kommentar
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  • Alex sagt:
    Hi Mick,

    laß dich nicht zusehr beissen.
    Wann kommst du eigentlich wieder zurück?

    Gruß
    Alex

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