(…und…“Don’t forget things!“)

Hallo liebe Freunde und Leser meines Reiseblogs,

eines der größten Herausforderungen die ich (wenn ich als Allein-Reisender unterwegs bin) immer wieder feststelle ist u.a. Dinge nicht irgendwo liegen zu lassen oder zu vergessen. Aufgrund meiner Reiseerfahrung bin ich überzeugt, dass wir Männer da ein ganz besonderes Händchen dafür haben, Sachen liegen zu lassen. Jeder Traveler wird schmunzelnd seine ganz eigenen Erinnerungen dazu haben… “ und dann war’s weg„… Doch auch wenn man(n) noch so auf sein Zeug aufpasst, es passiert leider immer wieder mal. Das ist dann meist sehr ärgerlich und kostet Geld.  Leider habe ich für für euch an dieser Stelle nicht wirklich einen Tipp, außer stets auf euer Zeugs zu achten und eben NICHTS liegen zu lassen! stuck_out_tongue_winking_eye
Wenn ihr zu zweit unterwegs seid, ist das Problem sicher nicht ganz so groß, da man i.d.R. aufeinander aufpasst. Alleine unterwegs fordert einen die Sache dann schon weitaus mehr. Hier die Liste meiner liegengelassenen Sachen: grimacing Darunter zählt inzwischen:

1 Jacke (80 €) euro
5 Mützen (a‘ 10-15 €) euro
1 Badehhose (25 €) euro
1 Kamera (400 €) …zum Glück aber am nächsten Tag wiedergefunden thumbsup grimacing
1 paar Slippers (20 €) euro
1 i-Phone-Kabel (8 €) euro
1 Rasierer (10 €) euro

Ein kleines Bespiel aus jüngster Zeit…
Als ich neulich ins Bad gehen wollte um mich zu rasieren, kam da doch plötzlich die spannende Frage auf: „Mist! wo ist mein Rasierer?“ Nachdem ich im Zimmer alles vergebens abgesucht hatte war klar, dass ich ihn dann das letzte Mal im „shared bathroom“ vergessen hatte. Natürlich ist er bis jetzt auch nicht wieder aufgetaucht. flushedPrima, wieder ein Drum weg und nu?“ dachte ich. Was war zu tun? Das Einfachste wäre natürlich, die Rasiervorgänge mangels Equipment per se einzustellen. Dann schaue ich aber bald aus wie „Bob Marley“ himself und trage einen Bart wie ein afghanischer Teppichverkäufer. =)) Ne, da streike ich! Außerdem habe ich als gut vorbereiteter Traveler bestimmt noch mindestens 7 gute und teure Ersatzklingen dabei. Hmm? Eine blöde Situation die tatsächlich auch ein bisschen nervt…reine Männersache? Vermutlich sind Frauen noch viel „eigener“, wenn ihr Rasierer auf Reisen verschwindet. Ich travelte einst mal mit einer Frau, die nur ihre Pinzette zu Hause vergessen hatte…. Skandal!

Nun gibt es hier am „Otres Beach“ in Sihanoukville, Kambodascha auf der staubigen Naturstraße nur ein paar wenige, kleine „Tante-Emma-Straßenshops„, die wirklich nur eine ganz begrenzte Auswahl an Zeugs haben und sicherlich keinen „Gillette Mach 3“ Rasierer! – und so war’s dann auch! Sie hatten genau ein Modell für 2,5 US$. Nach dem ich das Teil dann mit Freude und Frust zugleich in Betrieb nahm stellte ich fest, ich habe mindestens 2,4 US$ zu viel bezahlt! Ich habe einen Freund der würde zu dem Rasierer sagen: „Des isch ja a Kadaschdrofe!=)) …aber doch besser als der „afghanische Bob Marley-Look“! stuck_out_tongue_winking_eye Autsch! Mit dem Teil macht das echt keinen Spaß! Es musste also eine Idee her…. =)) bulb  smiley
Also kam kurzer Hand mein Schweizer-Taschenmesser, mit dem ich tatsächlich vor ein paar Monaten auch schon mal einen Apfel aufgeschnitten hatte, zu seinem 2. Einsatz…
Und hier das Ergebnis:
Kambodscha664-Sihanoukville - Otres1.JPG

Überragend oder? „MacGyver“ würde vor Neid sicher erblinden. =)) Na klar, das war’s doch! Hab mir ein Stücken Holz gesucht und mir mit seinem Taschenmesser einen Holzgriff für die Ersatzklingen geschnitzt! Wow! Ich wusste gar nicht, dass solche Talente in mir schlummern! eyes

Als Angehörige unserer westeuropäischen Wohlstandsgesellschaft hat man zuhause im Alltag sicherlich mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen. „Wie kann ich z.B. die Zahlen im Meeting verantworten? Kauf ich mir demnächst ein i-Phone oder ein Samsung? Schaff ich es noch rechtzeitig zum Fußball schauen nach Hause?“ So in etwa, vereinfacht gesagt.

Doch auf Reisen musst du dich früher oder später zwangsläufig mit ganz anderen Problemen oder auch Bedrohungen auseinanderzusetzen, wie z.B.
– ist mir mein Gegenüber wohlgesonnen?
-Werde ich beim Aushandeln des Preises so schnell über den Tisch gezogen, dass ich die Reibungswärme als Nestwärme empfinde?
– Wie verständige ich mich, wenn keiner meine Sprache spricht?
– Treffe ich in meiner nächsten Unterkunft auf Bettwanzen oder gibt es wie u.a. auf den Philippinen mal wieder „Sandflies“ am Strand?“ (s. mein Blog hierzu)
– All die Fragen Unterkunft, Essen und Trinken,  Transport, Geld, usw. müssen jedes Mal auf‘ Neue geklärt und beantwortet werden, l
ast but not least…
– wo ist mein Rasierer????

Noch krasser wird es in Ländern in denen du dich mit folgenden Gedanken beschäftigen solltest:
– Wie reagiere ich, wenn ich überfallen und ausgeraubt werde? Wo ist die nächste Botschaft für den Fall das mir alles geklaut wurde?
– Ist evtl. auch mein Leben in Gefahr und wie werde ich dieses Worstcase-Szenario meistern?
– Was gibt es für lebensgefährliche Tiere wie z.B. Spinnen, Skorpione, Schlangen und Quallen, usw. Wie hoch stehen die Chancen, dass mir ein solches Tier über den Weg läuft und kann ich mich überhaupt davor schützen? Welchen Namen gebe ich dem vielleicht hochgiftigen Tausendfüssler in der Dusche?

Ich bin tatsächlich oft mit diesen Fragen konfrontiert und habe längst erkannt, dass auch auf Reisen unter Sonne, Palmen und Meer ganz sicher nicht alles Gold ist was glänzt! Jeden Tag musst du erneut Dinge „fixen“ und solltest stets auf der Hut sein! point_up

Interessant finde ich jedoch, dass die hiesigen Herausforderungen im Vergleich zu denen zu Hause eine ganz andere Gewichtung haben und tatsächlich auch völlig unterschiedlicher Art sind. Dazu kommt auch noch, dass Dinge (insbesondere elektronische Geräte) kaputt gehen können. Das passiert meist dann, wenn du überhaupt nicht damit rechnest und es zur Reparatur am Ort auch sicher keinen Laden oder Shop gibt.

Zuhause ist es vielleicht wichtig, dass du Excel kannst, weil du es für deinen Job brauchst. 10.000 km far from Home ist es hingegen ratsam zu wisssen, wie man am Besten überlebt, wenn mal eine Meute aggressiver Straßenhunde laut kläffend auf einen zu rennt. flushed :p

Zu all diesen Herausforderungen gehört u.a. eben auch, sein Zeug nicht irgendwo liegen zu lassen! stuck_out_tongue_winking_eye  Hinzu kommt noch, dass dein Kram (insbesondere elektronische Geräte) kaputt gehen kann – das passiert meistens dann, wenn du überhaupt nicht damit rechnest und es am Ort auch sicher keinen Reparatur_Shop oder dgl. gibt – eine reine Männersache?

Aufgrund dieser alltäglichen Aufgaben, Fragen, Herausforderungen und Fakten, die neu, fremd, ganz sicher anders und manchmal auch für uns Europäer unverständlich sind, freue ich mich, auch wieder für ein paar Monate nach Hause zu kommen. Ich werde aber sicher noch oft darüber nachdenken, wann ich meine Reise durch die Welt fortsetzen werde… thumbsup

That´s all Folks!

DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++:DON’T MISS THE NEXT ONE!!! +++ DON’T MISS THE NE

Liebe Grüße euch allen
Mik

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 likes / Ein Kommentar
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  • Stephan sagt:
    Hey Junge

    Hoffe, du bist wohlauf!

    Hast du neue Reisepläne? Für mich

    geht’s in 2 Wochen wieder los …

    ab auf die Philippinen.

    Wer weiss, vielleicht trifft man

    sich wieder mal … wäre toll.

    Mach’s gut und Gruss

    Stephan

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